Die gnostische Geheimlehre der Freimaurer – Hochgrade und Astrotheologie

Von Charles Maurice Fleischhauer
epubli, Taschenbuch 122 Seiten, € 14,90

Fleischhauer ist ein Hochgradfreimaurer, der nach langen Jahren und vielen Zweifeln „gedeckt“ hat, aber es heißt auch in der Freimaurerei: „Einmal Freimaurer – immer Freimaurer“.

Im ersten Kapitel erzählt der Autor, wie er zur Freimaurerei gekommen ist, und im letzten Kapitel, warum er sie verlassen hat. Beide Erlebnisse zeigen auch dem Außenstehenden, dem Suchenden, was Freimaurerei bieten kann und was möglicherweise nicht. Um es gleich vorweg zu sagen: mich hat das Buch fasziniert, aber ich empfehle es mindestens zweimal zu lesen, denn der forschende Geist Fleischhauers hat hier einen roten Faden gesponnen, der die Sphären der Schöpfung mit den Aussagen der Bibel und einem Verständnis für die Wirkkräfte des Zodiak, also der Astrotheologie, wie sie Fleischhauer nennt, in Bezug zur Freimaurerei aufzeigt.

Nach Lektüre dieses Buches versteht man auch den Ausspruch von Lessing „Freimaurerei war immer“. Obwohl Fleischhauer keiner Loge mehr angehört, ist dieses Buch kein so genanntes Verräterbuch. Es legt Mysterien offen, die aus alten Kulten stammen und „verdeckt“ in die Symbole und Rituale der Freimaurerei eingeflossen sind, auch von den meisten Brüdern nicht erkannt werden oder erkannt werden wollen. Charles Fleischhauer will mit diesem Büchlein, wie er selbst sagt, nur Denkanstöße geben, andere Perspektiven herausfordern. Das wird Freimaurer der „humanistischen“ Ausrichtung, die er materialistisch nennt, möglicherweise überfordern.

Wolfgang R.

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