Es enthält neben dem Ort & Namen unserer Loge
auch das Gründungsjahr nach Freimaurer Zeitrechnung
beginnend mit der Weltschöpfung im Jahr 4000 v. Chr.
Über unsere Loge
Die Freimaurer-Loge „Vorwärts“ wurde im Jahr 1845 n. Chr. (5845 A. L.) gegründet und gehört zu den ältesten Logen des Rheinlandes.
Sie arbeitet zur Zeit in ihrem Logenhaus auf der Hansastraße 97 in Mönchengladbach-Bettrath. Nach einer Konsolidierungsphase erfreut sich die Loge seit einigen Jahren zunehmenden Interesses vor allem jüngerer Männer aus allen Berufsgruppen. Dies führt man speziell in der Loge „Vorwärts“ auf die aktive Mitarbeit aller Logenmitglieder und eine traditionsbewusste, ernsthafte Ritualarbeit, aber auch auf eine Rückbesinnung auf Ethik, Werte und Spiritualität zurück.
Jeder Interessierte ist zu einem Kennenlernen an unseren regelmäßigen Gästeabenden herzlich willkommen. Die Termine dieser Gästeabende finden Sie in unserem Arbeitsplan in der gleichnamigen Rubrik.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
1845
Gründungsjahr
40+
Logenmitglieder
~55
Durchschnittsalter
341
Matrikel-Nr.
Ersttagsbrief
Ersttagsbrief der Loge Vorwärts zum 50-jährigen Jubiläum der Großloge der Alten und Angenommenen Maurer von Deutschland.
Der Brief zeigt das Bijou (Logenabzeichen) der Johannisloge Vorwärts – Matrikel-Nr. 341 – sowie zwei Sonderstempel der Frankfurter Paulskirche vom 19.06.1999.
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Ausstellung im Schloß Rheydt in Mönchengladbach
175 Jähriges Jubiläum 2020
Die Loge „Vorwärts“ feierte im Jahr 2020 ihr 175jähriges Jubiläum. Anlässlich dieses Festaktes präsentierte die Loge unter Federführung des Historikers und jetzigen Meisters vom Stuhl Br. (Dr.) Alexander Berens in Zusammenarbeit mit dem Städtischen Museum Schloss Rheydt vom 29. September 2020 bis zum 31. Januar 2021 eine Ausstellung zur Freimaurerei im Allgemeinen und zur Geschichte der Loge Vorwärts im Besonderen.
Die Ausstellung, die Einblicke in Brauchtum und Ritual der Freimaurer gewährte, war während der regulären Öffnungszeiten des Museums zu besichtigen und zog zahlreiche Besucher an. Auch die im Rahmen der Ausstellung stattgefundenen Vorträge über Freimaurerei wurden mit großem Interesse verfolgt.
Weiterhin erschien rechtzeitig zum Jubiläum eine von Dr. Alexander Berens verfasste Festschrift (siehe unten) über die Freimaurerei und die Geschichte der Loge Vorwärts, die im Buchhandel erhältlich ist. Hier einige Impression der Ausstellung im Museum Schloss Rheydt.
Logenleitung
Dr. Alexander Berens
Zugeordneter Meister vom Stuhl
Festschrift zum 175-jährigen Jubiläum
Die Geschichte der Freimauerloge "Vorwärts" zu Mönchengladbach von 1845 bis heute.
Die Freimaurerloge „Vorwärts“ zu Mönchengladbach ist eine der ältesten Logen im Rheinland und blickt auf 175 Jahre Geschichte zurück. Ihre Mitglieder wirkten nicht nur in der Wirtschaft und in der Kommunalpolitik, sondern sorgten sich auch um das städtische Gemeinwohl. Wenngleich die Loge „Vorwärts“ eng mit der Stadtgeschichte verbunden ist, weiß die Öffentlichkeit nur wenig über die Freimaurerloge und ihr Schaffen in Mönchengladbach.
Das Jubiläum und das zunehmende öffentliche Interesse an der Freimaurerei waren Anlass, sich ihrer Geschichte anzunehmen.
Dr. Alexander Berens hat Akten, Urkunden und Dokumente in zahlreichen Archiven wie dem Geheimen Staatsarchiv in Berlin und dem Landesarchiv in Duisburg gesichtet. Entstanden ist eine Dokumentation zur Entstehung der Freimaurerei in Mönchengladbach im Kontext der historischen Ereignisse und der Entwicklung der Freimaurerei in Deutschland.
1840er Jahre
Am 24. September 1845 genehmigte die Große National-Mutterloge „Zu den drei Weltkugeln“ das von siebenundzwanzig Freimaurern unterzeichnete Gründungsgesuch. Der erste Meister vom Stuhl und maßgeblicher Initiator war der Major a.D. Friedrich Biegon von Czudnochowsky.
Viele Mönchengladbacher und Rheydter Persönlichkeiten nahmen seinerzeit aktiv am Logenleben teil, so zum Beispiel die ehemaligen Bürgermeister Johann David Büschgens, Theodor von Velsen und Wilhelm Strauß. Die führenden Unternehmer Wilhelm Peltzer und Wilhelm Scharmann wirkten als Meister vom Stuhl in der Loge „Vorwärts“. Die Namensgebung „Vorwärts“ erfolgte aus rein freimaurerischen Überlegungen. So hieß es im Wortlaut der Einladung zur Eröffnung der Loge: „…“, ‚vorwärts‘ wollen wir – das ist unsere Losung – ‚vorwärts‘ auf der Bahn rein menschlicher Veredelung, wie sie die maurerische Vollkommenheit erfordert…“
1907
1930er Jahre
Zu einer Unterbrechung freimaurerischer Arbeit kam es während der nationalsozialistischen Diktatur.
Von den damaligen Machthabern wurden sämtliche Logen verboten. Entsprechend der Umbenennung der Mutterloge änderte auch die Loge „Vorwärts“ 1933 ihren Namen in „Nationaler christlicher Orden Friedrich der Große, Ordensgruppe Mönchengladbach-Rheydt“. Mit Wirkung vom 21. Juli 1935 wurde die Loge gezwungen, sich selbst aufzulösen. Große Teile des Logenvermögens wurden von den Nationalsozialisten konfisziert.
1935
Bruderschaft beim Joahannisfest 1935 vor der Selbstauflösung/Stadtarchiv Mönchengladbach.
Nachkriegszeit
Erst am 23. Oktober 1947 erteilte die britische Besatzungsmacht die Genehmigung zur Wiederherstellung der Loge. Am 1. Dezember 1947 war die Loge formell wiederhergestellt, mit dem Logenleben in Mönchengladbach und Rheydt ging es wieder vorwärts. Im Jahr 1949 schloss sich die Loge der nach dem Krieg gegründeten Großloge „Alte Freie und Angenommene Maurer von Deutschland“ an.
2020er Jahre
Die Freimaurerei bietet den Ort des guten Gesprächs und stellt dem Einzelnen die Aufgabe der persönlichen Vervollkommnung. Wichtig sind hierbei die Beschäftigung mit Symbolik und Ritualistik sowie die Umsetzung von Humanität und Toleranz. Jeder Interessierte ist zu einem Kennenlernen an unseren regelmäßigen Gästeabenden herzlich willkommen. Die Termine dieser Gästeabende finden Sie in unserem Arbeitsplan. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Zur Zeit arbeitet die Loge „Vorwärts“ in ihrem Logenhaus auf der Hansastrasse 97 in Mönchengladbach-Bettrath. Eine Wegbeschreibung dorthin finden Sie in unserer Rubrik „Kontakt“. Nach einer Konsolidierungsphase erfreut sich die Loge seit einigen Jahren zunehmenden Interesses vor allem jüngerer Männer aus allen Berufsgruppen. Dies führt man speziell in der Loge „Vorwärts“ auf die aktive Mitarbeit aller Logenmitglieder und eine traditionsbewusste, ernsthafte Ritualarbeit, aber auch auf eine Rückbesinnung auf Ethik, Werte und Spiritualität zurück.




























